{"id":937,"date":"2023-03-26T09:20:28","date_gmt":"2023-03-26T09:20:28","guid":{"rendered":"http:\/\/beckerracing.de\/?p=937"},"modified":"2023-03-26T09:20:31","modified_gmt":"2023-03-26T09:20:31","slug":"noah-ludwig-going-big","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/beckerracing.de\/?p=937","title":{"rendered":"Noah Ludwig: going big!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der 18-j\u00e4hrige Noah Ludwig ist eines der gr\u00f6\u00dften Motocross-Talente Deutschlands. Der Becker Racing-Pilot kr\u00f6nte sich 2022 zum Deutschen Meister in der MX2-Klasse und schloss den ADAC MX Youngster Cup auf dem dritten Rang ab. Dadurch muss er 2023 bei den \u201egro\u00dfen Jungs\u201c in der ADAC MX Masters-Klasse starten. Doch Noah freut sich auf die Aufgabe und wechselt Vollzeit auf das gro\u00dfe Motorrad, wie er im Interview verr\u00e4t.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/beckerracing.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2_pressefotos_adac_mx_masters_2022_holzgerlingen_005_dirxi5-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-938\" srcset=\"http:\/\/beckerracing.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2_pressefotos_adac_mx_masters_2022_holzgerlingen_005_dirxi5-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/beckerracing.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2_pressefotos_adac_mx_masters_2022_holzgerlingen_005_dirxi5-300x200.jpg 300w, http:\/\/beckerracing.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2_pressefotos_adac_mx_masters_2022_holzgerlingen_005_dirxi5-768x512.jpg 768w, http:\/\/beckerracing.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2_pressefotos_adac_mx_masters_2022_holzgerlingen_005_dirxi5-1536x1024.jpg 1536w, http:\/\/beckerracing.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/2_pressefotos_adac_mx_masters_2022_holzgerlingen_005_dirxi5-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Trotzt seiner erst 18 Jahre ist Noah Ludwig zuversichtlich f\u00fcr sein Deb\u00fct in der ADAC MX Masters-Klasse \u00a9 Foto: ADAC<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>Herzlich willkommen in der ADAC MX Masters-Klasse. Wie sind deine Erwartungen und Ziele f\u00fcr 2023?<\/strong><\/em> Noah Ludwig: \u201eMein Ziel ist es, auf jeden Fall in die Top-F\u00fcnf reinzufahren. Ich m\u00f6chte mich von Rennen zu Rennen steigern. Eigentlich gehe ich ohne Druck in die Saison, weil ich noch relativ jung bin. Vom Alter her h\u00e4tte ich noch ein paar Jahre im ADAC MX Youngster Cup fahren k\u00f6nnen, musste aber durch das Reglement jetzt schon aufsteigen. Deswegen gehe ich mit nicht so hohen Erwartungen in das Jahr. Aber wir haben gut trainiert \u00fcber den Winter und ich gucke von Rennen zu Rennen, aber das Ziel sind die Top-F\u00fcnf.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Mit welchem Hubraum wirst du im ADAC MX Masters antreten?<\/strong><\/em> \u201eIch werde auf der 450er fahren. Ich habe den halben Winter hin und her getestet zwischen der 350er und 450er. Aber ich f\u00fchle mich wohl auf der 450er und denke, wenn man mit dem kleinen Motor in der Masters-Klasse antreten w\u00fcrde, dann h\u00e4tte man Nachteile.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Liegt dein Fokus f\u00fcr das ganze Jahr auf dem gro\u00dfen Motorrad oder bleibst du in der MX2-Klasse? Du bist ja erst 18 Jahre alt.<\/strong><\/em> \u201eTats\u00e4chlich liegt der Fokus komplett auf der 450er. Ich werde auch einige MXGP-Rennen fahren in der gro\u00dfen Klasse. Der Umstieg von der 450er auf die 250er ist meiner Meinung nach zu gro\u00df, um da zwischen den Rennen hin und her zu wechseln. Somit habe ich mich dazu entschieden, das ganze Jahr auf der 450er zu bleiben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Du bist 2022 Deutscher MX2-Meister geworden, obwohl du sogar ein Rennen auslassen musstest. Was bedeutet dir dieser Titel?<\/strong><\/em> \u201eDeutscher Meister zu werden ist etwas Besonderes gewesen. Mein Hauptziel lag gar nicht auf dieser Serie. So habe ich auch ein Rennen ausgelassen und bin stattdessen bei der Weltmeisterschaft in Lommel angetreten. Dadurch hatte ich gar nicht mehr gedacht, dass es noch zum Titel reichen k\u00f6nnte. Aber beim letzten Rennen hat es dann noch funktioniert. Ich war zuvor noch nie Deutscher Meister gewesen und bin happy, dass es dann auch mit einem Rennen weniger etwas geworden ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Im ADAC MX Youngster Cup hast du deine Saison erfolgreich mit einem dritten Gesamtrang abgeschlossen und ein paar Laufsiege eingefahren. Wie ist dein Fazit dazu?<\/strong><\/em> \u201eIn der Saison ging es auf und ab. Ich bin leider nicht ganz so gut in die Saison gestartet, die ersten zwei Rennen waren mehr oder weniger zum Vergessen. Dann ist es aber St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck besser geworden, ich habe auch Laufsiege eingefahren und zum Ende hin war die Saison richtig gut gewesen. Im Gro\u00dfen und Ganzen bin ich zufrieden mit dem dritten Platz, auch wenn mein Ziel zu Jahresbeginn war, den Titel einzufahren. Aber das habe ich selbst vermasselt mit dem Auftakt und habe mich dann aber gesteigert. Dementsprechend war ich am Ende dann doch zufrieden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Was haben dir die erfahrenen ADAC MX Masters Piloten voraus?<\/strong><\/em> \u201eDas ist momentan schwer zu sagen und werde ich erst sehen, wenn die ersten Rennen gelaufen sind. Mit den meisten von denen bin ich noch nie ein Rennen gefahren. Auch ich bin vor dem Saisonstart erst zwei Rennen auf der 450er gefahren. Viele von ihnen haben einfach ein bisschen mehr Erfahrung und k\u00f6nnen die Rennen in der gro\u00dfen Klasse mit dem gro\u00dfen Motorrad noch besser einsch\u00e4tzen. Aber ich bin guter Dinge und gebe mein Bestes.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Du bist in den vergangenen Jahren bereits immer wieder WM gefahren. Welche Erfahrungen hast du dort gesammelt und was bringt es dir, die WM zu fahren?<\/strong><\/em> \u201eIn der WM herrscht auf jeden Fall ein ganz anderes Niveau als bei den nationalen Rennen. Man hat unglaublich viel Druck und Anspannung. Man nimmt das dann mit zu den ADAC MX Masters, dass man da nicht mehr so angespannt ist. Die Intensit\u00e4t von den WM-Rennen ist auf jeden Fall extrem, auch davon habe ich schon stark profitiert, was die Aggressivit\u00e4t und Intensit\u00e4t angehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Wie bist du \u00fcberhaupt zum Motocross gekommen?<\/strong><\/em> \u201eMein Vater ist fr\u00fcher selbst gefahren und so war ich schon als kleines Baby im Kinderwagen bei den Rennen dabei. Da bin ich einfach reingewachsen. Dann bin ich von der PW50 \u00fcber 50 ccm und alle folgenden Klassen durchgegangen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Was macht f\u00fcr dich die Faszination Motocross aus?<\/strong><\/em> \u201eSpringen macht mir Spa\u00df, aber auch das Adrenalin und der Spa\u00df beim Fahren. So eine Leidenschaft kann ich mir bei keiner anderen Sportart vorstellen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Wer waren deine wichtigsten F\u00f6rderer, Mentoren und Trainer?<\/strong><\/em> \u201eAuf jeden Fall zun\u00e4chst mein Vater, der mich immer \u00fcberall hinbegleitet und immer dabei ist. Ich hatte fr\u00fcher nie so wirklich Trainer und habe vieles zusammen mit meinem Vater gemacht. Ich habe in den letzten drei Jahre mit Konrad Smolinski gearbeitet und dadurch auf jeden Fall einen Riesenschritt gemacht von der Fitness und dem Mentalen. Aktuell arbeite ich mit Michael Kartenberg zusammen und sind \u00fcber den Winter auch schon einen guten Schritt vorw\u00e4rtsgekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Gehst du noch zur Schule, machst eine Ausbildung oder konzentrierst du dich inzwischen voll aufs Motorradfahren?<\/strong><\/em> \u201eMomentan konzentriere ich mich voll aufs Motorradfahren. Ich habe nach zehn Jahren ganz normal meinen Schulabschluss gemacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Was sind deine abschlie\u00dfenden Worte, bevor die Saison 2023 losgeht?<\/strong><\/em> \u201eIch freue mich sehr auf die Saison, auf den Auftakt. Ich freue mich auf eine neue Klasse und hoffe, wir haben eine geile Saison zusammen. Ich hoffe auch, dass bei jedem Rennen viele Fans am Start sind, denn das macht den Motorsport einfach noch vielmal besser.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Interview\/Bild: ADAC MX Masters<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 18-j\u00e4hrige Noah Ludwig ist eines der gr\u00f6\u00dften Motocross-Talente Deutschlands. Der Becker Racing-Pilot kr\u00f6nte sich 2022 zum Deutschen Meister in der MX2-Klasse und schloss den ADAC MX Youngster Cup auf dem dritten Rang ab. Dadurch muss er 2023 bei den \u201egro\u00dfen Jungs\u201c in der ADAC MX Masters-Klasse starten. 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